#20 Vom Datensilo zur autonomen Supply Chain: KI in der Logistik – mit Martin Schweizer (Leiter Vertrieb, EURO-LOG AG)

Shownotes

Martin Schweizer verbindet mehr als 20 Jahre Erfahrung in der operativen Logistik mit umfassender digitaler Expertise. Bei EURO-LOG verantwortet er als Prokurist den Vertrieb und hat zudem das Partnermanagement aufgebaut.

Vom Datensilo zur autonomen Supply Chain: Martin Schweizer erklärt, warum saubere Daten die Grundlage intelligenter Logistik bilden, wie vernetzte Plattformen für mehr Transparenz sorgen und wo KI bereits heute konkrete Arbeitserleichterungen schafft. Es geht um Data Matching, erfolgreiche KI-Anwendungsfälle, wirtschaftlichere Transporte und Logistikagenten, die künftig selbstständig miteinander kommunizieren.

Wer wissen will, wie Unternehmen ihre Lieferketten resilienter, effizienter und zukunftsfähiger aufstellen können, ist hier richtig. Petra Becker spricht mit Martin Schweizer darüber, was KI in der Logistik wirklich leisten kann, warum Supply Chain auf die CEO-Agenda gehört und weshalb erfolgreiche Digitalisierung immer mit dem richtigen Business Case beginnt.

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00:00:00: Heute bei mir zu Gast im Podcast Future at its best.

00:00:02: Martin Schweizer, Vertreter der Eurolack und die Eurolog ist ja auf dem Weg zum führenden IT-Dienstleister im Supply Chain Management Umfeld.

00:00:10: Und Martin du bist ja auch ein absoluter Logistik und Supply chain Experte.

00:00:15: und passend zur Tour de France Du bist ein ambitionierter Rennradfahrer,

00:00:19: hast

00:00:19: da eine riesige Historie.

00:00:22: Ich freue mich dass du dir die Zeit heute genommen hast und frage bist du mit dem Fahrrad oder dem Auto hier?

00:00:26: Tatsächlich bin ich heute mit dem Auto Aber ich habe das Fahrrad natürlich im Auto mit dabei und bin dann ready.

00:00:34: Und es kann sozusagen direkt nach dem Podcast losgehen.

00:00:37: Stark,

00:00:38: stark Martin!

00:00:39: Ja, Martin, magst du unseren Hörern was sagen?

00:00:42: Wer du bist und was du treibst und was dich in deinem Job antreibt und was die Euro-Log ist?

00:00:47: Ja sehr gerne Petra.

00:00:48: vielen Dank dass du mich eingeladen hast an den Post Podcast hier Future Edits Best.

00:00:54: Ich war schon immer gespannt, hier mal mit dabei sein zu können.

00:00:58: Heute ist es soweit.

00:01:00: Das freut mich umso mehr!

00:01:01: Es hat ein bisschen gedauert, muss man dazusagen.

00:01:03: Ja genau.

00:01:06: Aber jetzt freuen wir uns drüber... ja wer bin ich?

00:01:09: Ich bin der Martin Schweizer.

00:01:11: Ich bin seit über zwanzig Jahren für namhafte Logistikdienstleister unterwegs auf der ganzen Welt in Führungsrollen Und habe dadurch natürlich sehr viel Expertise gewonnen.

00:01:23: und das Spannende daran ist, dass ich eben immer die Sympiose darstelle zwischen einem Reallogistiker und einem Digital-Logistiker.

00:01:32: Ja was macht das für einen Sinn?

00:01:35: Ich komme ja ursprünglich aus der operativen Logistik auch und kenne dadurch alle Verkehrsträger, alle Prozesse, die mit der operativem Logistikum einhergehen.

00:01:45: Das ist der realen Logistikerteil und dann der andere, der digitale Logistiker.

00:01:50: Wie beprägt sich der aus?

00:01:52: Der prägt es sich dadurch aus dass ich eben in der digitalen Welt auch zu Hause bin und somit quasi komplementär so den operativen Prozesse die digitalen Prozese matchen kann.

00:02:04: also man spricht auch von Verheiraten und insofern das ist der hybrid symbiose.

00:02:09: logistiker Martin Schweizer um vielleicht an der Stelle auch nochmal auf die Eurolog zu sprechen, sprechen zu kommen.

00:02:18: Was mache ich bei der Eurolog?

00:02:20: Bei der EUROLOG bin ich als Prokurist Leiter des Vertriebs und habe über die letzten Jahre das Partnermanagement auch aufgebaut.

00:02:29: Und man hört schon beide Funktionen sind Funktionern, die mit Blick nach draußen auf dem Markt im Markt Mit den Marktspielern, denen es alle gibt.

00:02:41: Ich habe einen konzentrierten Blick auf das Geschehen am Markt.

00:02:47: Man muss dazu sagen, die Euro-Lock ... Also jetzt auch für unsere Zuhörer ist ja schon die letzten Jahre, wahrscheinlich auch mit deinem und eurem Zutun auf Augenhöhe.

00:02:57: Und an ernster Wettbewerber zu SAP, zu Modulen wie TM- und Control Tower.

00:03:02: Da wäre meine Frage.

00:03:04: Ich denke, viele von uns sind gespannt und haben Startups und sind so auf dem Weg, auf dem ihr vielleicht vor Jahren wart.

00:03:11: Wie schafft man das?

00:03:12: Was zeichnet euch dabei aus?

00:03:14: Ich glaube grundsätzlich es zu sagen ... dass man kennt ja die Situation draußen im Markt, was los ist.

00:03:22: Die Welt dreht sich heute unglaublich schnell und verändert sich täglich.

00:03:27: Und wir sollten heut drüber sprechen und das ist auch mein Ziel darüber zu sprechen, was geht?

00:03:34: Was heute geht und nicht was morgen gehen könnte.

00:03:39: Wenn man diese Szenarien sich anguckt dann geht sehr viel.

00:03:44: mit den richtigen Stellschrauben Im Markt kann man wirklich gute Ergebnisse erzielen.

00:03:52: Und die Situation ist eben, dass diese Bedrohungen in den Supply Chains durch die Unvorher-Sagbarkeit, die es im Markt gibt, dafür auch glücklicherweise die passenden Lösungen gibt.

00:04:07: Man muss sie nur kennen!

00:04:10: Man muss ja sagen, so eine Agilität.

00:04:11: Wir haben früher immer davon gesprochen dieser Pleitschein wird agil.

00:04:14: man muss robust werden und das waren vielleicht auch vor ein paar Jahren eher Schlagwörter.

00:04:19: aber heute überschütten sich die Nachrichten.

00:04:22: und wie macht ihr das?

00:04:24: Was bietet ihr da dem Kunden?

00:04:26: also wo steht ihr da?

00:04:29: Die Euroler grundsätzlich kümmert sich um die Thematiken.

00:04:34: wir alle kennen sie in den logistischen Prozessen die täglichen logistischen Plaggouts.

00:04:40: Und wir kombinieren, also die Zutaten miteinander, die es braucht um diesen Herausforderungen zu begegnen, die Plagggouts zu lösen.

00:04:50: Die Frage ist natürlich die Spannende wie macht die Eurolock das?

00:04:54: Ja, ich glaube das will jeder wissen.

00:04:56: oder hat er das nicht gehört.

00:04:57: Ja und jetzt kommen wir zu einem sehr spannenden Teil.

00:05:01: Wir lösen die Datenzielos, die's in den Supply Chains gibt, lösen wir auf in dem wir mit unserem System alle Beteiligten an der Supply Chain miteinander verlinken im ersten Schritt.

00:05:15: Und dann kommt quasi im nächsten Schritt nach der Verlinkung über das System gibt es eine gewisse Basis, einen Evolutions-Durchlauf.

00:05:26: Das beginnt mit der Datenintegration geht dann weiter bei die Datenautomatisierung hin zur Datenautonomie.

00:05:36: Und dieser Dreiklang, wenn man den entsprechend adressiert das führt dann dazu dass man quasi dieses Chaos was heute da draußen in der Welt worüber wir eben sprachen.

00:05:47: Dass man dieses Chaos umfahren kann ich sage sprichwörtlich logistisch umfahren können indem man die entsprechenden Maßnahmen verfügbar hat die entsprechende Systeme verfügba hat und man sieht das finde ich total spannend.

00:06:02: ja dass die Logistik Welchen Stellenwert Supply Chain Integration im Unternehmen als strategisches, strategischer Bereich gewonnen hat?

00:06:13: Das ist unglaublich.

00:06:14: Und auch vor drei Jahren hätte niemand gedacht dass die Logistik in den Unternehmen mal so einen wichtigen Stellenwert einnehmen wird und Die Entwicklung der Raus abgeleitet bedeutet auch das auf der Agenda von den heutigen CEOs wirklich auf der Tagesagenda, die Supply Chain ganz mit oben steht.

00:06:35: Auf jeden Fall bei den erfolgreichen Unternehmen und somit ist es in der Interaktion dann mit quasi der Bereitschaft da zu investieren und auch in Richtung KI zu gehen.

00:06:46: Da kann man sicherlich noch darauf, im weiteren Gespräch da eben was erreichen zu können.

00:06:52: Und gibt es da auch so eine Erfolgsformel bei euch?

00:06:55: Wie so eine Lösung heißen kann bevor wir über die KI sprechen?

00:06:58: Absolut!

00:07:00: Wir machen Automatisierung, finde ich ganz wichtig zu sagen.

00:07:05: Deshalb explizit mit und ohne KI also sprich... Wir haben schon seit geraumer Zeit das Thema Datenmatching bei uns im Angebot.

00:07:15: Was bedeutet das?

00:07:16: Datenmatching heißt, dass wir in der Lage sind die falschen Daten zu korrigieren aber auch fehlende Daten zu ergänzen.

00:07:25: Wofür ist es wichtig?

00:07:27: nochmal auf eben die Datenindikation als ersten Evolutionsschritt zitiert.

00:07:36: Wir beziehen uns da auf Daten, die in der Qualität durch das Data-Matching erheblich verbessert werden können.

00:07:42: Beziehen wir uns beispielsweise auf die allerersten Stammdaten.

00:07:45: Das sind die Verpackungsdaten.

00:07:47: Dann geht es weiter über Ladehilfsmitteldaten aber natürlich auch ganz zentralen und das sind die meisten Daten handelt sich natürlich um die Sendungsdate, die korrekt sein müssen.

00:07:58: Das ist die Basis als Absprung.

00:08:00: Okay, stark!

00:08:02: Weil ich sage mal das ist ja immer das Thema und auch manchmal ein bisschen die Ausrede naja wir könnten ja gut sein wir hätten die Transparenz aber die Stammdaten usw.

00:08:09: Und da bietet ihr eine echte Lösung.

00:08:12: Genau von dieser Lösung aus bauen wir dann weiter in das System.

00:08:19: Wir nennen das bei der EuroLock die EuroLoc Collaborations-Plattform die in einer Supply Chain handelnden Partner vernetzen, verlinken miteinander.

00:08:35: So dass alle Kommunikation innerhalb des Systems stattfindet.

00:08:39: Das ist ein wesentlicher Unterscheidungsmerkmal zu vielen Abläufen wie heute per E-Mail oder anderen Formen weil jeder eben unterschiedliche Sichtweisen hat.

00:08:50: sprich diese Daten zielos werden neutralisiert aufgebrochen und man harmonisiert diese Transparenz im Informationsfluss.

00:09:01: Ja,

00:09:01: stark!

00:09:01: Und wenn ich die Datensilus, das jetzt meine Schlussfolgerung auflöse, dann löse ich ja auch die fachlichen Silus

00:09:06: auf... So ist es?

00:09:07: ...und

00:09:07: habe dann ein Prozess der Übergeordnete.

00:09:09: Das ist wirklich toll.

00:09:10: Lass uns aber nochmal auf das Thema KI eingehen.

00:09:13: Ist es schon so dass ihr sagt, was heute am Markt ist, dass das einen echten Mehrwert bringt oder beziehungsweise wo noch ein bisschen Vorsicht geboten ist?

00:09:23: Ja, also man muss bei KI natürlich schauen was braucht es im Unternehmen genau.

00:09:30: Also die wirklich richtig erfolgreichen Unternehmen sind im Bereich KI unterwegs sind.

00:09:35: Die haben das auch zum einen wie schon gesagt in der CEO Agenda auf der Top-Agenda mit drauf aber es geht bottom up viel besser als Top-Down.

00:09:45: Es geht wirklich darum, die kleinen Newscases zu identifizieren, wo man so dieses Lernen das ausprobierende spielerische Element eben mit der KI beginnt zu spielen und von da aus dann eben quasi in die größeren Themen hineinwächst und eben auch beweist dass man auf dem richtigen Weg ist, die Dinge vom Gedanken her ins Tun zu übersetzen und eben zum Erfolg zu führen.

00:10:12: Ja stark!

00:10:14: Jetzt mal in die Richtung gedacht, also KI und ihr habt die Software heute schon im Einsatz.

00:10:19: Auf welcher Basis treffen heute eure Kunden die Entscheidungen?

00:10:24: Wenn sie eure Software einsetzen wollen, denken Sie schon viel in Richtung KI oder ist es noch die Standardsoftware?

00:10:30: Was ist momentan so das zu tun?

00:10:31: Ja, also heutzutage muss man sagen, KI ist King.

00:10:35: Das steckt ja quasi schon da drin.

00:10:38: KI is king!

00:10:39: Ist auch gut.

00:10:41: Ja, vielleicht mache ich es noch mal an einem Beispiel fest.

00:10:44: Also die Leute wollen wirklich handfeste Themen haben.

00:10:48: was passiert also?

00:10:49: was für Arbeitserleichtungen?

00:10:50: da würde ich gerne ein Beispiel bringen.

00:10:52: wir haben die Eurolog Kollaborationsplattform.

00:10:55: bei uns.

00:10:56: so innerhalb der Kollaboration Plattform findet die einheitliche vereinheitliche Kommunikation statt und darunter liegend ist die User Activity Database und diese einzigartige Database eben das Anwenderverhalten entsprechend zu bewerten, zu analysieren.

00:11:14: Und daraus ergibt sich dann quasi ein exponentieller Track record Verlauf und die KI ist aufgrund dieses Track Records in der Lage dem User erstmal anzudienen.

00:11:26: Ich habe gelernt wie du arbeitest, wie das System welche Informationen abgerufen werden und wohin man arbeitet.

00:11:34: Und möchtest du heute wie letzter Woche wieder eine Sendung von A nach B schicken?

00:11:39: Ja, und dann hat der User die Möglichkeit.

00:11:40: Er hat das Handelns in der Hand zu sagen ja klasse brauche ich nichts raussuchen dass es dem dient an nicht sage ja perfekt macht das bitte und mache das bitte jede woche oder in der regelmäßigkeit stark.

00:11:52: Und ich möchte zukünftig und jetzt wird spannend, weil dann kommen wir von Automatisierung.

00:11:57: Das ist ja der Automatisierungs-Teil zu Autonomie.

00:12:00: Dann kann er auch sagen du brauchst mich gar nicht mehr zu fragen bitte mache das immer so.

00:12:08: und dann ist diese dieses regulativ Zustimmung oder Ablehnung durch den Mensch an dieser Stelle eben auch aufgehoben und das System beginnt.

00:12:16: dafür haben wir unseren Eller also unser Eurolog Logistics Agents nennt er sich.

00:12:23: Wir nennen dieses Kind liebevoll Ella bei uns im Unternehmen, haben es getauft und das ist eben dann der Schlüssel.

00:12:33: Und wie wir uns ja auch kennengelernt haben, haben wir eine inhaltlich sehr konstruktive und auch kritische Diskussion zu dem Thema KI gehabt.

00:12:41: Wo ist aus deiner Sicht heute Vorsicht geboten wenn wir über KI in Supply Change sprechen?

00:12:47: Also Vorsicht geboten ist meines Erachtens, wenn man sich die Systeme und oftmals Kunden zu uns in den Markt kommt.

00:12:59: Wir haben jetzt neue Systeme bei uns und wir haben Lücken an Anforderungen.

00:13:07: Und man muss heute schon sehr adaptiv auch sein, also wirklich customize können.

00:13:12: Also der Standard von der Stange ist oftmals dann das Hindernis weil nämlich diese Lücken und diese Deltas die dann in der Verkettung entstehen brechen den Kreislauf Und da sind wir oft der Schlüssel, um diesen Kreislauf wieder gängig zu machen.

00:13:30: Weil mit unseren kurzen Sprintzyklen in sechs Wochen können wir neue Themen entwickeln und können so diese Systeme eben gänglich machen und auch dann die KI-Themen, die man sich erwartet daraus zum Erfolg

00:13:45: führen kann.

00:13:46: Stark!

00:13:48: Jetzt zurück auf die heutige Eurolog-Lösung und auch der, so wie es heute im, ich sag mal so, seit ihr etabliert.

00:13:55: Ihr habt ja große Namen als Kunden.

00:13:58: Wie ist die Lösung von der Euroloc heute um diese richtige Balance zu finden?

00:14:02: Im Supply Chain also das Risiko minimieren, Effizienzen, Flexibilitäten und Sicherheiten und dann diese Entscheidungen zu treffen dass man also quasi das Risikon nicht komplett absichert.

00:14:15: im Aufwand und in den Ausgaben spielt sich das ja auch wieder.

00:14:20: Dieses bremse Gas, wie findet man das mit eurer Lösung?

00:14:24: Also es ist immer wichtig dass man den Business Case vorher gut und genau analysiert Das machen wir gemeinsam mit den Kunden in Workshops und wirklich den Kern dessen was wirklich benötigt wird erst mal zu identifizieren.

00:14:40: Daraus ergibt sich natürlich auch ein Business Case, den wir gemeinsam mit dem Kunden durchrechnen können.

00:14:46: Was ist denn für dich der Invest?

00:14:48: Welche Ergebnisse hast du aus dieser Anwendung heraus?

00:14:54: Bei uns bei der Eurolog zahlt eben diese Flexibilität, die wir haben genau auf diese Effizienz ein.

00:15:02: Dass wir schnell sind und dass wir entsprechend adaptiv in die Situation hinein uns produzieren.

00:15:10: Und ich denke, dass das sehr ... hat ein Alleinstellungsmerkmal an der Stelle.

00:15:16: Okay.

00:15:16: Das heißt also, ich kann in dem Momentum, wo ich in so einer Blackbox bin, mehrere Entscheidungen vor mir sehe auch die Optionen nicht nur, die dir das Risiko minimiert sondern auch die, die kostenschonend ist.

00:15:28: Also wir haben ja alle Budgets.

00:15:29: Habe ich eine Wahl?

00:15:30: oder wie darf immer?

00:15:31: Ja absolut!

00:15:32: Du kannst dir das so vorstellen Petra, du hast natürlich Wie ihr eine Basis, du hast Tarife von Speditionen.

00:15:40: Du hast Laufzeit-Tabellen.

00:15:42: Da stehen Tausende von Excel oder Daten je nachdem wo es herkommt aus dem SAP ERP und dann können wir die Schnittstelle bilden und wir können die Daten bei uns eintanken.

00:15:55: Und daraus können der User quasi auch entscheiden, der Planner will ich jetzt die schnellste Lösung haben, die nicht immer die wirtschaftlichste

00:16:03: ist?

00:16:03: Ja genau!

00:16:05: Oder will eben quasi die Wirtschaftslösung haben, will ich einen gewissen CO²-Fußabdruck minimieren und solche Themen insbesondere zum Beispiel Drachtraumoptimierung ist ein Thema wo man wirklich auch die Luft aus den Containern rauslassen.

00:16:23: Es ist so ein Anwendungsfall und man glaubt gar nicht die Auslastung liegt bei ungefähr setzig Prozent also sprich habe eigentlich ein Abseit von bis zu dreißig Prozent.

00:16:34: Also das sind auf jeden Fall an der Stelle spannende Themen.

00:16:37: Ja

00:16:38: stark und merkt ihr eigentlich auch stand heute, dass eure Kunden die natürlich das im Feld installiert haben, dass sie sich auch dem KI-Thema öffnen?

00:16:50: Und wie ernst nehmen die das oder bleiben die gerne mal noch so im etablierten?

00:16:56: Wie gehen Sie mit dem ganzen Thema KI um und damit der Digitalisierung dir anbietet?

00:17:03: Es ist so, dass diejenigen, die eine gute Roadmap haben.

00:17:08: Die wissen eben auch genau welche, auf welche KPIs sie schauen wollen und das ist dann quasi ... wir sprechen als Beispiel.

00:17:17: kann man es besser machen?

00:17:18: zum Beispiel die Carrier Performance Dialoge, die in allen Unternehmen jeder will sehen.

00:17:23: wie ist meine Zustellperformance auf der letzten Meile?

00:17:26: weil das sehr stark mit der Customer Journey einhergeht.

00:17:30: Kundenzufriedenheit, die auch regelmäßig abgefragt wird und eben mit wachsenden Marktanteilen.

00:17:35: Und hier habe ich eben die Möglichkeit entsprechend positiv drauf einzuwirken mit den Modulen der KI und dann eben auch mit dem daraus regenerierten Reporting hier wirklich etwas zu bewirken in Richtung erhöhte Zustellquote.

00:17:51: Okay!

00:17:52: Und ist es so dass ... nicht nur so ein Klassiker sondern dass die Kunden Die KI ernst nehmen.

00:18:01: Oder ist es noch was, wo er sagt teilweise zögerlich?

00:18:03: Oder ist das so richtig, dass sie sagen ja, gib her, toll nimm mal sofort haben wir lange drauf gewartet.

00:18:08: Es ist sehr ambivalent.

00:18:10: Also viele mit denen wir sprechen die sind froh wenn wir sie ein Stück weit an die Hand nehmen und Ihnen aufzeigen, was für Sie die Enabler wären, dass sie hier eben in die Lage versetzt werden.

00:18:25: Die richtigen Stellschrauben wirklich die richtigen Themen bei sich in der Supply Chain zu adressieren.

00:18:30: ist es im Inbound-Bereich oder liegen die Themen eher im Outbound Bereich?

00:18:35: Handelt's sich um Ladehillsmittelbehältermanagement oder ist das eine Visibilität?

00:18:40: Thema im Tracking-Bereich.

00:18:42: Also da gibt es mannigfaltige Themen, die da relevant sein könnten.

00:18:47: Ist immer so ein bisschen wie beim Arzt nicht dass die gleiche Medikamente hilft jedem Patient und genauso ist das in der Logistik eben auch.

00:18:57: Man muss eben schauen was genau ist denn erforderlich um eben die Supply Chain von heute direkt zu beeinflussen um dann eben im Morgen quasi auch Markternteile zu gewinnen und eben auch den anderen Marktteilnehmern einen Schritt voraus zu sein.

00:19:16: Also ich nimm dem Punkt nochmal auf.

00:19:18: Martin, du hast ja gesagt ... die Unternehmen, wo der Vorstand zur Supply Chain auch mit auf seine Agenda aufs Tablett bringt.

00:19:28: Die sind wirklich gut geführt und ich würde das aus dem Operativen heraus unterstreichen.

00:19:34: Wie ist eure Wahrnehmung bei vielen Kunden in verschiedenen Branchen?

00:19:39: Wie ist dieser Veränderungsdruck oder dieser Veranderungswille unterschiedlich?

00:19:45: Merkt ihr Differenzen in den Branchen?

00:19:49: Sehr gute Frage.

00:19:51: Danke dafür, es ist so.

00:19:53: Ich bin ja hier in Deutschland und meinen Streben.

00:19:59: Deshalb engagiere ich mich gerne für diese Branche logistisch.

00:20:06: Ich will was bewegen.

00:20:08: Wir wollen etwas verändern und gerade in Deutschland, da braucht es ein paar Leute, ein paar Streiter für Streiter und dazu zählen wir uns beide.

00:20:18: Sonst würden wir heute nicht hier stehen!

00:20:20: die auch andere ein bisschen an die Hand nehmen und diese Visionen nicht nur aufzeigen, sondern auch direkt wahr werden lassen.

00:20:37: Und da spürt man in Deutschland natürlich immer so ein bisschen auch eine Zurückhaltung, wie es das Eis dann mal gebrochen ist.

00:20:43: Und dann geht das aber immer toll voran und die Begeisterung nimmt dann zu.

00:20:49: Die Belegschaft zieht dann auch mit.

00:20:52: Und also insofern sage ich mal im Ausland.

00:20:55: Ich bin auch in vielen USA unterwegs und da merkt man oft, dass da eben die Budgets und das Geld viel schneller bereitgestellt wird als es bei uns in Deutschland der Fall ist.

00:21:10: Aber es verändert sich zum Positiven.

00:21:12: Also unsere Arbeit zeigt Wirkung!

00:21:16: Und eben gerade auch auf dem, das ist diese Kombination zwischen es muss auf der Tagesagenda vom CEO stehen und wenn dem so ist dann geht's auch voran.

00:21:28: Dieses Wissen, das greift immer mehr um sich glücklicherweise.

00:21:32: Also insofern ... Ja es geht voran und ich freue mich auch über die Fortschritte, die ich bei der Deutschland eher erkennen kann.

00:21:40: Erlaubt mir die Frage Martin!

00:21:41: Ihr seid ja so ein bisschen Automotive-Kinder und Industriekinder.

00:21:44: Wo stehen wir denn da?

00:21:46: Sind sie da Vorreiter oder ist das eher der Handel?

00:21:51: Im Automotive Bereich ist es eine gewisse Zurückhaltung.

00:21:54: Ich meine jeder weiß dass da eine gewiss Kosten minimierende Verhaltensweise im Moment überall besteht und eine sehr starke Zurückhaltung, dass Investitionen anbelangt.

00:22:05: Also das sind nicht unbedingt die Frontrunner muss man wirklich sagen obwohl die Automotive-Industrie ja immer zu den Top Logistikern auch gezählt hat.

00:22:15: Das ist ein bisschen widersprüchlich.

00:22:18: in der Tat Wenn man mal auf den Handel guckt, die bewegen sich schon schneller.

00:22:24: Da gibt es auch ein paar sehr interessante Beispiele, die jetzt sich im Handel entschieden haben, einen großen Rechenzentrum hochzuziehen und die Rechenleistung in dem Markt zur Verfügung zu stellen.

00:22:40: Aber ein anderer Bereich der super spannend ist, der richtig Fahrt aufnimmt seit ungefähr zwei Jahren, das ist eben auch der Defense-Bereich.

00:22:48: Ah!

00:22:48: Der spürt ihr?

00:22:49: Das spüren wir und ich finde es auch toll, also an der Stelle auch die Bundesgeologistik der Bundeswehr.

00:22:59: Die veranstaltet immer einen einjährigsten Zusammenkommen in Koblenz wo man über Themen sich austauscht mit der freien Wirtschaft Und das führt im Nachgang auch immer dazu dass da ganz wirklich intensive Gespräche stattfinden und man eben auch zueinander findet in den Themen

00:23:18: Okay Was denkst du, was in der Logistik der nächste Größe Gamechanger werden wird?

00:23:26: Die Frage werde ich häufiger gestellt.

00:23:29: Ich glaube, das interessiert alle am meisten.

00:23:33: Natürlich dieses Thema ... Wann kommt meine Sendung an?

00:23:38: Eta und ich schauen, es gibt siebzehn verschiedene Ankunftszeiten für genau dieses eine Schiff.

00:23:44: Und aus diesem Rauschen dieses eine Signal rauszufischen zu sagen Das ist es, also die predicted Eta.

00:23:52: Dass das sicherlich der Aufsatzpunkt einer der Aufsetzpunkte, womit in Zukunft, wenn wir nächste Haltestelle, Agentik AI gucken, dann werden diese Informationen quasi von einem Agent mit einem anderen Agenten ausgetauscht.

00:24:09: Also sprich... Der Mensch ist immer noch in der Führung, aber er kann bestimmen.

00:24:13: Weil wir jetzt über Datenindikationen und Automatisierung Datenautonomie gesprochen haben in der Evolution.

00:24:20: Wenn wir in der Autonomie angekommen sind dann werden die Logistikagenten miteinander beginnen zu interagieren ohne den Menschen in der Gleichung mit dabei zu haben.

00:24:30: Sondern er macht Patronizing oben drüber und Monitoring.

00:24:34: Aber das wird quasi ... was auf jeden Fall sicherlich schneller uns erreichen wird in der schnelllebigen Zeit heute als wir vermutlich vermuten.

00:24:47: Wahnsinn, Martin!

00:24:49: Also ich bin schwer beeindruckt, also wo ihr steht und über die Themen auch mit welcher Schärfe und mit welcher Klarheit du über die sprichst.

00:24:55: Das heißt man kann ja nicht immer über alles sprechen in so einem Podcast aber gibt mir das Gefühl es hat da echt ganz weit vorne.

00:25:01: habt er wahrscheinlich intern auch gute Strategiepapiere...

00:25:04: Und gute Mitarbeiter!

00:25:06: Ja davon gehen wir mal aus.

00:25:10: Vielen herzlichen Dank.

00:25:10: Ich nehme total viel mit aus diesem Podcast auch, wie sich die Zukunft gestalten wird.

00:25:14: Und zu dir, wenn du nicht bei der Eurolog wärst und vielleicht auch nicht auf dem Fahrrad.

00:25:21: Was wäre dann so dein Traumjob?

00:25:25: oder was würdest Du machen?

00:25:26: Also ich denke, ich würde irgendwo in einem Bereich vielleicht arbeiten, vielleicht beim THW ja also im Bereich wo man etwas auch verbessern kann, wo man den anderen Menschen quasi auch behilflich sein kann durch das tun.

00:25:45: und ich sage mal.

00:25:46: Auch da ist natürlich irgendwo ein Stück weit Logistikexpertise gefragt wie die Dinge dazuneinander finden können?

00:25:54: Und das wäre zum Beispiel eine Aufgabe, die ich mir spannend vorstelle also gerade auch international dass man sich engagiert und mit solchen Teams dann eben auch Unterwegs.

00:26:08: Und

00:26:08: da braucht es auch immer ganz viel Logistik,

00:26:10: also... So ist das!

00:26:11: Genau.

00:26:12: Klasse Martin ich sage vielen herzlichen Dank.

00:26:14: du hast gesagt du hast deinen Fahrrad im Kofferraum und ich hoffe wir haben mal eine gemeinsame Tour auf der Liste

00:26:20: zusammen.

00:26:20: Die ist gebucht.

00:26:22: Auf jeden Fall freue ich mich drauf.

00:26:24: Klass Martin, du vielen dank für deine Zeit.

00:26:26: super schön dass du hier warst.

00:26:27: alles Gute euch weiterhin mit der Eurolog und ich drück fest die Daumen und bin gespannt da sollten wir dann ein paar anders darüber sprechen auf die Agenten die sich miteinander unterhalten.

00:26:36: Vielen Dank, Petra für das wirklich interessante Gespräch und alles Gute weiterhin.

00:26:41: Danke

00:26:41: Martin!

00:26:41: Super.

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