#13 Batterie auf Rädern: Wie E-Autos Stromnetze stabilisieren – mit Dr. Marie-Theres Thiell
Shownotes
Zu Gast in dieser Episode ist Dr. Marie-Theres Thiell, promovierte Juristin und langjährige Top-Managerin im RWE-Konzern, die unter anderem als CEO von RWE Ungarn und als Bereichsvorständin Netze Osteuropa Verantwortung getragen hat. Mit Petra Becker spricht sie darüber, warum die Energiewende weniger an fehlender Stromerzeugung als an Verteilnetzen, Digitalisierung und Lastmanagement scheitert, wie E‑Autos als „Batterien auf Rädern“ zur Stabilisierung der Netze beitragen können, wie aus ihrer Mentoring-Arbeit ein Programm für mehr Frauen in Führung entstanden ist und welche praxisnahen Empfehlungen sie Unternehmen und weiblichen Führungskräften zu Sichtbarkeit, strategischem Netzwerken und den ersten 100 Tagen in einer neuen Rolle gibt.
Diese Folge liefert Entscheider:innen in Energie-, Mobilitäts- und Industrieunternehmen sofort umsetzbare Impulse für eine realistische Energiewende und mehr Frauen in Top-Positionen. Dr. Marie-Theres Thiell teilt Erfahrungen, Fehler und Learnings aus drei Jahrzehnten Konzern- und CEO-Praxis – von Stromnetzen, E‑Mobilität und smarter Infrastruktur bis zu Karrierepfaden, Sichtbarkeit und strategischem Netzwerken für weibliche Führungskräfte.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Heute sprechen wir im Podcast über zwei sehr emotionale Themen.
00:00:06: Zum einen den Mythos in der Immobilität haben wir
00:00:10: ausreichend Strom,
00:00:11: um die in Deutschland gesteckten Ziele zu erreichen?
00:00:14: und ein anderes Thema wo wir uns schon mal Ziele gesteckt haben Frauen- und Führungspositionen.
00:00:20: Wo stehen wir hier?
00:00:22: Beides extreme Herzensthemen, zu denen mein heutiger Gast,
00:00:25: liebe Dr.
00:00:26: Marie Therese Thiel
00:00:28: Sehr viel Expertise mitbringt.
00:00:30: und es ist wunderbar, liebe Marie-Thérèse dass du heute bei uns bist.
00:00:34: Ich freue mich sehr das wir über
00:00:35: die Themen mit dir sprechen können denn
00:00:37: du bringst eine sehr erfolgreiche Karriere
00:00:40: mit!
00:00:41: Du warst anfangs als promovierte Juristin
00:00:44: bei der RWE-Tätik
00:00:45: und hast dann so richtig Gas gegeben.
00:00:47: Im zweiten Teil deiner
00:00:48: Karriere in zählevel Positionen, also Finanzvorschänden
00:00:51: und als CEO von RWE & Energy Das heißt du kannst aus dem
00:00:56: vollen schöpfen
00:00:56: und du hast
00:00:57: auch ein unheimliches Wissen
00:00:59: und ein extrem tolles Hänzchen
00:01:01: fürs
00:01:01: Netzwerk.
00:01:02: Und du bist heute als Brückenbauerinnen
00:01:04: einer Geschäftsführung Dialog Ungarn und verbindest hier zwei
00:01:07: Länder die bedeuten
00:01:09: sind in der Automobilindustrie,
00:01:11: du bist stark engagiert.
00:01:12: Hier aber auch ein anderes Thema wo ich mich sehr freue dass wir heute darüber sprechen denn da bin ich auch persönlich sehr neugierig.
00:01:20: Du begleitest
00:01:22: mit dem Thema Females Success
00:01:24: und den Projekt Engagierte junge Talente auf
00:01:27: dem Weg zu ihrer
00:01:27: Führungsrolle.
00:01:28: Magst du dich selber mal kurz vorstellen?
00:01:30: Und schön das du da bist!
00:01:33: Ja, also erstmal ganz herzlichen Dank liebe Petra für die Einladung hier nach München.
00:01:38: Ich bin gern aus Westfalen hierher gekommen und du hast eigentlich schon sehr viel, sehr gut zusammengefasst.
00:01:46: ja ich war dreißig Jahre operativ berufstätig sage ich immer weil heute bin ich nicht wirklich in einem ruhig stand Und davon die erste Hälfte in einer Stabsfunktion im RWE-Konzern.
00:02:00: Ich war immer im Rwe Konzern, heute würde man sagen ja könnte eine Kaminkarriere sein aber das waren immer unterschiedliche Positionen und unterschiedliche Aufgaben.
00:02:11: also wie du gesagt hast ich bin Juristin, bin im Sauerland geboren habe im Münster studiert auch Ungewöhnlich das ganze Studium im Münster, heute würde man sagen also mindestens einen Auslandsaufenthalt und so weiter.
00:02:25: Aber da war damals halt noch nicht so.
00:02:28: Und aus mir ist trotzdem was geworden.
00:02:32: Dann habe ich in der RWE angefangen, fünfzehn Jahre Gesellschaftsrecht M&A national wie international.
00:02:46: Das war damals für so ein Mädchen aus dem Sauerland schon bisschen eine Herausforderung.
00:03:01: Aber es hat mir unglaublich Freude gemacht mit Menschen zusammenzuarbeiten, weil ich hatte nicht den klassischen juristischen Beruf anwalt oder eben vor Gericht auftreten, sondern ich habe meine Stärke wahr Menschen zusammenzubringen und das dann juristisch zu regeln.
00:03:21: Das waren die ersten fünfzehn Jahre bis in der Konzernzentrale mal wieder eine Umsprukturierung stattfand.
00:03:28: Und jetzt musst du an die operative Front.
00:03:34: So bin ich als Juristin Finanzvorstand geworden in Ungarn, einer Konzerngesellschaft habe dort sehr viel gelernt die ersten fünf Jahre als CFO.
00:03:46: Ich war nicht nur für das klassische Controllingfinanzenrechnungswesen zuständig sondern auch für Kunden-Service IT Logistik und so weiter das ganze Feld.
00:03:57: Und dann ging mein CEO in Ruhrstand und hat mich als CEO empfohlen.
00:04:03: Und dann war ich in der Spitze für fünftausend Mitarbeiter von RWE in Ungarn verantwortlich, dazu gehört auch ein Braunkohlekraftwerk, Stromgaswasser usw.
00:04:15: So und so.
00:04:16: ein Konzern strukturiert sich ja immer wieder um.
00:04:19: irgendwann wurde das Osteuropa Cluster zu einem Cluster zusammengefasst.
00:04:27: Wir hatten Aktivitäten in Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn.
00:04:31: Und es gab eine Osteeuropagescheftsführung, in die ich als Chefin Ungarn berufen wurde.
00:04:36: Dann hat sich der Konzern wieder umstrukturiert und man stellte sich funktional auf.
00:04:42: Ich war dann neben meiner CIO-Aufgabe in Ungarn Ein Bereichsvorstand der Netze Osteuropa.
00:04:53: Und das war eben Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn in dem Team von Helegard Müller die dann Konzern-Vorstand INOTI war.
00:05:02: Klasse!
00:05:02: Das heißt man kann eigentlich bei Strom kann man dir nicht wirklich was vormachen?
00:05:05: Du kennst wieder... Die Entwicklung ist natürlich weiter gegangen aber ja was man mal so wirklich gelernt hat und vor allen Dingen was man operativ getan hat Obwohl ich war ja Juristin und hatte immer Fachleute an meiner Seite, auf die ich vertrauen musste.
00:05:25: Und die das gut umgesetzt haben.
00:05:28: aber dieser Dialog im Austausch denn als Jurist kann man wirklich strukturiert denken Das hat mir mein ganzes Berufsleben wirklich geholfen diese Ausbildung.
00:05:38: So was mache ich heute?
00:05:40: Dadurch, dass ich fünfzehn Jahre in Ungarn war.
00:05:43: Das war ursprünglich nicht vorgesehen, dass das so lange wurde aber habe ich natürlich mein ganzes berufliches Leben dort aufgebaut.
00:05:52: also ich hab ein Netzwerk und wie du schon gesagt hast einen Standort der sehr automotiv lastig ist.
00:05:58: alle deutschen Premium Marken sind dort vertreten Und wir hatten ein tolles CEO-Netzwerk und dieses Netzwerk habe ich heute noch.
00:06:08: Also von Deutschen Firmen DAX oder MDAX Kollegen.
00:06:14: Ich war neun Jahre Vizepräsidentin der Handelskammer, betreue heute noch ehrenamtlich das Frauennetzwerk der Handelkammer und eben dieses Wirtschaftsnetzwerk Dialog Ungarn was ich frei beruflich mache Und ich bin Kuratorin einer Universität in Mischkoltz.
00:06:32: Das ist Nordost-Ungarn, das war der zweite Standort unserer Aktivitäten von RWE nämlich die waren im Budapest und in Mishkolz.
00:06:41: Dadurch bin ich eben dieser Stadt in Nordost Ungarn sehr verbullt ja und bin dort seit fünf Jahren im Kuratorium.
00:06:49: super!
00:06:50: Und dann kommen noch ein paar ehrenamtliche Aktivitäten dazu aber das wird jetzt zu weit führen
00:06:56: Sollte.
00:06:57: Mariteris, darf ich auf das Thema Automobilität und Strom, also Infrastruktur?
00:07:03: Und da haben wir ja gesagt, da wollen wir heute darüber sprechen.
00:07:06: Wir haben ja E-Mobilität zunehmend ein OE sehr erfolgreich in Osteuropa unterwegs.
00:07:13: Baut dort ein tolles SUV und wir haben nach wie vor diesen Mythos bei den Elektro Autos.
00:07:21: es fehlt an Strom Ladeinfrastruktur, das wird alles nicht ausreichen und da gibt es viele die das ja negativ drüber sprechen.
00:07:32: Und ich sage mal jetzt jemand so wie du, du hast zu viel gesehen durch so ein starkes Netzwerk sowohl in die Energie als auch in die Automobilindustrie rein.
00:07:39: Wie ist deine Einschätzung?
00:07:40: Haben wir wirklich zu wenig Strom?
00:07:41: also geht uns da die Puste nachher aus wenn wir alle einmal oder einen Großteil oder das Ziel der Bundesregierung elektrisch fahren wollen?
00:07:49: Also meine Antwort Klares Jein war mit einer starken Tendenz zu Nein.
00:07:56: Wir haben nicht ein Problem, es ist alles lösbar.
00:08:00: So erstmal muss man unterscheiden zwischen Erzeugung und Verteilung.
00:08:05: also wir haben kein Erzeugungsproblem.
00:08:09: Wir produzieren natürlich nicht all den Strom, denen wir verbrauchen in Deutschland aber Es ist ein europäisches Netz.
00:08:15: Also wir leben vom Import Export je nach dem wann wo wie produziert wird.
00:08:21: Und bei dem massiven Ausbau von Wind- und Solarenergie, was ja auch ein erklärtes politisches Ziel ist haben wir sogar manchmal zu viel Strom.
00:08:32: Den müssen wir dann abregeln, damit also unser Stromnetz nicht kollabiert.
00:08:42: Vorurteil ist auch, dass wir Grundlastkraftwerke brauchen.
00:08:46: Also Kohle, Atom die also immer eine Grundlast...
00:08:51: ...also auch in Myrios.
00:08:53: Ja aber auch ist es..die zur Wahrheit gehört auch das waren sehr günstige Kraftwerke.
00:08:59: ja und so heute reden wir alle darüber hoher Strompreis und ist da Deutschland noch gerüstet für einen wirklichen Industriestandort.
00:09:08: Aber das ist nochmal ein ganz anderes Thema.
00:09:10: Wir sind ja jetzt heute bei der Frage, haben wir genug?
00:09:13: So!
00:09:14: Und es geht heute nicht mehr um die Grundlast, sondern um die sogenannte Residuallast.
00:09:19: Das heißt, der Bedarf kann der gedeckt werden wenn Sonne- und Wind.
00:09:28: mal
00:09:29: Ja, genau.
00:09:31: Oder wehen?
00:09:32: So und da kann das E-Auto ein sehr guter Ausgleich sein, einen Speicher und weil es wie eine Batterie wirkt so aber man muss auch sehen die ganze Immobilität ist ein Baustein in einem ganz neuen Setup was sich dann Energiewende nennt.
00:09:57: Haushalte und der Endverbraucher wird vom Consumer zum Prosumer.
00:10:02: Das produziert selber auch, wie durch Photovoltaikanlagen und erneuerbare Quellen... Und da drin liegt eigentlich der fachliche Kern.
00:10:19: Da kommen wir nämlich jetzt zu dem Verteilungsproblem.
00:10:22: Denn unsere ganzen Netze sind dafür gebaut quasi Einbahnstraßen zu sein, quasi vom Kraftwerk hin zum Endkunden.
00:10:31: So und dadurch dass der Endkunde jetzt ja auch produziert und eigentlich nicht nur für den Eigenbedarf sondern auch über mehr produzieren muss es eben in beide Richtungen gehen.
00:10:46: so Da kommt der Engpass, wenn also da eine Sackkasse ist und alle Anwohner in dieser Sackgasse, meinetwegen zwanzig Stück wollen zur gleichen Zeit mit ihrer Wohlbox laden.
00:11:04: Dann wird es kritisch!
00:11:08: Aber auch dafür hat das Energiewirtschaftsgesetz eine Regelung geschaffen, dass der Netzbetreiber zu bestimmten Zeiten aus diesem Bedarf also dieses was gezogen wird an Leistungen dimmen darf.
00:11:23: Also nicht abschalten sondern dimmen, sodass auch da schon ein Stabilitätsmöglichkeit da ist.
00:11:33: ja und
00:11:35: Ja, müssen denn alle gleichzeitig
00:11:37: naten gehen?
00:11:38: Nein natürlich nicht.
00:11:39: Also
00:11:39: wenn ich jetzt so an die Einbahnstraße oder zwanzig Einfamilienhäuser
00:11:42: mir
00:11:43: denke, die brauchen... also manche wollen vielleicht die ganze Nacht aber wenn man müsste es nur aussteuern oder wie?
00:11:47: ja
00:11:47: Aber dafür.
00:11:49: das ist genau dieses Thema wo ich gesagt habe Es ist lösbar Es ist ein strukturelles Problem.
00:11:58: Es muss ein Steuerungs-, ein Lastmanagement in die Netze rein, das heißt aber, die Netzen müssen digitaler werden und das hat sehr viel damit zu tun dass es auch einen sogenannten Smart-Meter gibt also sowohl Smart Grids als auch Smart Meter wo wir in Deutschland uns auch mit dem Rollout von Smartmetern sehr schwer tun.
00:12:21: Da sind andere Länder uns weit vorweg.
00:12:24: Unsere Techniker haben sehr, sehr lange diskutiert welcher Standort von Smart Mieter denn der Richtige ist.
00:12:32: da gibt es jetzt eine Lösung für aber den Zähler in jedem Haushalt umzutauschen und auszutauschen.
00:12:40: das natürlich ein Riesenaufgabe.
00:12:44: Aber es nicht unlösbar?
00:12:45: Nein es ist nicht unlösbar ja!
00:12:47: Und man muss vielleicht dazu kommen dass Auto ist ja auch eine Batterie.
00:12:54: Also, wenn heute PV-Anlagen aufs Haus verkauft werden wird in der Regel auch ein Speicher mitverkaufen das erstmal quasi zwischengespeichert und der Eigenbedarf gedeckt werden kann hat andere Probleme wieder, weil der Letzte, der dann am Netz ist, hat die höchsten Nutzungsentgelte und Kosten.
00:13:18: Das ist nochmal ein anderes Marktproblem des Marktesigns.
00:13:24: aber wir betrachten ja jetzt heute hier mal nur die Immobilität.
00:13:28: Sonst könnten wir stundenlang über das Marktesign des Energiemarktes, das zukünftigen Energiemarks reden und man muss das Auto eigentlich also das E-Auto als Hilfe bei dieser Glättung des Bedarfes sehen, nämlich das Auto kann als Speicher dienen.
00:13:48: Da könnte diese Spitzen austellen?
00:13:50: Ja genau es ist das sogenannte Vehicle to Grid wobei also ein Auto für bi-direktionales Laden gemacht sein muss.
00:14:01: Das kann nicht jedes E-Auto ohne dass ich jetzt Marken nenne.
00:14:07: einen französischer Hersteller war auch schon zu meiner operativen Zeit dort der Vorreiter.
00:14:14: Also
00:14:14: technisch geht's?
00:14:16: Technisch geht das.
00:14:17: Das Thema jetzt mittlerweile werden die deutschen Hersteller vorangehen, vorzugsweise ein Hersteler hier aus dem schönen München, der auch eine große Investition für die Herstellung dieser Wagen in Ungarn und Deprizen getätigt hat.
00:14:39: Und man muss gucken, es gibt das nennt sich Vehicle to Grid.
00:14:44: Also und da gibt es aber auch verschiedene Stufen wie viel die Direktional geladen werden kann.
00:14:52: Und natürlich müssen die Wallboxen auch dazu.
00:14:54: Ja klar genau
00:14:56: also ich würde mal sagen als Fazit.
00:15:00: Ich glaube wir müssen aufhören dass Auto als Belastung zu sehen sondern ist eine Batterie auf Rädern.
00:15:10: Das Problem liegt weder in dem Mangel an Energie, sondern in unserer Trägheit das Ganze digital und remotely steuerbar zu machen.
00:15:22: Und das E-Auto ist auch kein Gegner des Stromnetzes, sondern eigentlich sein bester Verbündeter wenn man eben diese Möglichkeiten nutzt und hier diese digitalen Schnittstellen nutzt.
00:15:37: Also sensationell.
00:15:39: Marie-Thérèse, ich finde das klasse und für mich macht es das auch rund weil dieses Thema wird zu oft negativ besprochen.
00:15:47: und im Grunde genommen also wir könnten es sich glaube auch dass in unserem Land entscheidert digitale Lösungen umzusetzen wenn man sie überhaupt erfinden müsste oder das was es schon gibt umzusetzten.
00:15:59: technisch ist alles da
00:16:00: ja wir müssen nur wollen machen Wunderbar.
00:16:06: An der Stelle möchte ich gerne auf das andere Thema, auf dein Herztes-Thema und raufschauen auf das ganze Thema Frauen in Führungspositionen.
00:16:17: Jetzt hört sich das mit dem Strom und dem Elektroauto ja sehr leicht an.
00:16:21: Und da gibt es Lösungen.
00:16:22: bei dem Thema Frau in Fährungspositionen – jetzt habe ich auch schon ein bisschen alterweise ich, dass sich in den Anfang der Neunziger schon wir das Thema Frau Und jetzt sitzen wir beide hier und sprechen immer noch
00:16:34: drüber.
00:16:35: Ich habe so ein bisschen das Gefühl, es ist immer noch in so eine Ecke, es sind immer noch diese Diversity-Ecke.
00:16:40: Es ist noch nicht wirklich Bestandteil unserer Gesellschaft.
00:16:43: Zum einen würde mich interessieren wie bist du selber drauf gekommen female Success zu gründen?
00:16:48: Was hat dich da angetrieben?
00:16:51: Dann spreche ich mal auch noch darüber was wir alle dazu beitragen
00:16:55: können.
00:16:56: Ja, du hast es völlig richtig beschrieben.
00:16:58: Das war schon zu Anfang der neunziger Jahre also als ich mein Berufsleben gestartet habe ein Thema und das ist ja jetzt schon... ...sechsundreißig Jahre her!
00:17:08: Ja?
00:17:08: Also... Ja ähm... Female Success ist entstanden.
00:17:16: Ich habe in meiner Funktion als Betreuerin ehrenamtlich dieses Wirtschaftsnetzwerk, das Frauen-Netzwerk der Handelskammer in Budapest.
00:17:26: Das nennt sich Woman at Dioyakka und da haben wir ein Mentoringprogramm gehabt und ich hatte eine junge Führungskraft aus dem Audi Konzern die gerade Bereichsleiterin dort in Kjör geworden war als Menti Und mit der habe ich gearbeitet und sie hat dann gesagt, Mensch Marie deine ganzen Erfahrungen du müsstest mal ein Buch schreiben darüber.
00:17:49: Dann hab' ich zu ihr gesagt naja also Buch schreiben davon wird heute keiner mehr lehst noch Bücher und so weiter und sofort... Dann habe ich mich mit meiner Kollegin Dr.
00:18:00: Martina Rudi, die Kommunikationschefin bei uns im Teilkonzern... Er ist halt RWD-Zweidner.
00:18:07: Er
00:18:09: war zusammengesetzt und dann haben wir überlegt was haben wir alles erlebt an positiven Dingen?
00:18:18: Und welche Praxis erprobt?
00:18:22: handwerkszeug können Nicht nur Frauen, sondern vornehmlich auch Unternehmen an die Hand geben.
00:18:30: Dass sie zu mehr Frauen in Führung und Verantwortung kommen.
00:18:34: Uns geht es nicht darum, Unternehmen oder Unternehmensleitungen davon zu überzeugen dass es nun wirklich wichtig ist und diese ganze Orgie gemischte Themen sind wirtschaftlich besser usw.. Wir möchten solchen Kollegen helfen, die da schon von überzeugt sind Aber nicht wissen, wie sie es umsetzen sollen.
00:18:57: Ich erlebe ganz viele Kollegen auch in unserem Alter die sagen ja selbstverständlich das ist doch heute überhaupt gar kein Thema mehr Ja aber wie machen Sie's denn?
00:19:08: Und wo könntest du mir mal sagen was sind denn die Probleme?
00:19:14: und da möchte ich ansetzen.
00:19:15: und da haben wir eben diese Themen diese Empfehlungen zusammengestellt.
00:19:24: Wir haben verschiedene Angebote, die sind auf unserer Webseite bwbfemalesucsets.eu
00:19:30: und wir bringen das dann auch in den Show notes.
00:19:32: Ja, alles klar!
00:19:33: Und wir haben dann gedacht okay um das Ganze sichtbar zu machen wäre es ja vielleicht ganz schön ein Podcast zu machen und den haben wir jetzt vor einem Jahr gestartet und wir haben im zwei tausend fünfundzwanzig neunundreißig Folgen aufgenommen Und haben jetzt, machen jetzt weiter und wir haben am Anfang einfach nur unsere eigenen Empfehlungen gegeben zum Beispiel zu so einem Thema nach Wir sind keine weiblichen Bewerberin.
00:20:06: Und wie es doch gehen kann?
00:20:08: Weil ich war ja selbst CEO und Chefin Ja Ich habe auch Weibliche Führungskräfte gesucht.
00:20:16: Wie hab' ich das denn gemacht?
00:20:17: Ja und wie hast du's gemalt?
00:20:19: Ja beispielsweise suchten wir mal eine.
00:20:22: Oder wir hatten frei eine Stelle einer Netzregion im Buna Pest, weil der Kollege in Ruhestand ging.
00:20:28: So und dann habe ich gesagt so jetzt wird es aber endlich Zeit!
00:20:31: Wir hatten fünf Regionen, wir machten aus der größten Region eine sechste, jetzt haben wir sechs Regionen und eine davon muss jetzt mal mit einer Frau besetzt werden.
00:20:40: also hab' ich meine HR-Abteilung los geschickt, jetzt sucht bitte rauf und unter.
00:20:46: Dann kamen sie öfter zu mir und sagten, Marie das geht nicht.
00:20:48: Das gibt es nicht!
00:20:49: Ich sage doch, dass geht.
00:20:51: Wenn wir das wollen dann geht
00:20:52: das.".
00:20:52: Und Sie haben eine Kollegin gefunden und zwar jetzt nicht direkt aus dem elektrotechnischen Bereich sondern aus einem Bereich von Facility Management die also schon technisch operativ unterwegs war.
00:21:06: Sie hatte nur nicht ganz genau das Profil.
00:21:10: Ja, und die haben wir genommen.
00:21:12: Und ich habe sie letztendlich getroffen.
00:21:13: Sie ist auch immer noch glücklich in ihrer Position.
00:21:17: Darf ich da mal drauf eingehen?
00:21:18: Weil du sagst ja jetzt was... ...sie hat dann nicht genau das Profil.
00:21:21: Ich
00:21:21: finde oft man stellt ja auch fest dass Männer auch nicht immer das
00:21:25: Volk lang nicht im Profil haben
00:21:27: sondern vielleicht nur die Hälfte mitbringen, aber ich finde bei Frauen schaut man viel kritischer.
00:21:32: Ja, schaut man kritischer hin und das ist natürlich auch wichtig die Kolleginnen wenn man sie dann endlich mal gefunden hat auch im Unternehmen richtig einzuführen.
00:21:42: also habe ich den Kollegen gebeten also der dann in den Rohrstand ging erst einmal Sie im Kollegenkreis einzufüllen also seine fachliche Kompetenz auf sie abzuleiten.
00:21:53: Und was heute vielleicht auch noch sehr wichtig ist, neben der fachlichen Kompetenz.
00:21:59: Was ich mit der Kollegin die gerade die Bereitsleiterstelle im Audi-Konzern in Gür übernommen hat also nochmal als externer Sparringspartner da zu sein für die ersten hundert Tage.
00:22:11: Das ist aus unserer Sicht ganz, ganz wichtig!
00:22:15: Ich bin ganz oft in eine neue Position gekommen und hatte die ersten Hundert Tage – was habe ich getan?
00:22:20: Was hat mir
00:22:20: geholfen?!
00:22:21: Also ganz diese Praxis
00:22:23: Gibt es da.
00:22:23: so, ich sag mal.
00:22:24: Es gibt ja sehr viele Frauen die motiviert sind und was sind da gerade wenn du sagst die ersten hundert Tage?
00:22:30: So wie das in uns im Powerplay in dem Business Powerplay Marie.
00:22:35: Ja also erstmal viel fragen ganz viele Gespräche führen mit den Mitarbeitern Mit den Kollegen mit den Vorgesetzten.
00:22:45: Also ich sage mal sich die Konzernen oder unternehmensinterne Stakeholder-Map zurechtlegen und wenn man mit den unterschiedlichsten Kollegen und Kolleginnen redet, kriegt man schon sehr schnell raus.
00:22:58: Wer kann mit wem?
00:22:59: Wo sind hier die Fettnäpfchen?
00:23:02: so sich das zusammen zu legen?
00:23:05: Und vielleicht seine Eindrücke wirklich schriftlich festzuhalten um nochmal zu gucken also quasi ein Tagebuch zu führen um noch mal zu gucken Was war, wie war es denn?
00:23:18: So und ich sage immer man kann nicht everybody Starling sein.
00:23:24: Man übernimmt eine Führungsfunktion und vielleicht wollte diese Führungspfosik Funktion auch jemand anders haben.
00:23:31: Vielleicht wollte ein Mann die haben und der ist jetzt dein Mitarbeiter.
00:23:35: also das wäre da deine Empfehlung Marie
00:23:38: schauen wer Hundert Prozent, wen kann ich hundert Prozent für meine Ziele gewinnen?
00:23:47: Also es teilen sich die Leute immer in drei Gruppen ein.
00:23:50: Die, die hundert prozent bei dir sind, die die zweifeln und erst mal gucken na was macht ihr denn jetzt?
00:23:56: und die, die du sowieso nicht kriegst.
00:23:58: Sich bitte nicht an denen abarbeiten, die mein Sowieso nicht krank, sondern auch das
00:24:02: ist ein großer
00:24:03: Fehler mit den arbeiten, die dich unterstützen und da gibt's immer welche und an der Gruppe arbeiten die noch zu überzeugen ist und sich da so durcharbeiten.
00:24:16: Und dann aber auch, ja ich sage immer wenn man neu in einem Unternehmen ist und kommt dann dorthin und kommt in einen Raum mit lauter männlichen Kollegen und ist quasi die neue Führungskraft!
00:24:38: Dann würde ich immer erst mal an dem Tag überlegen, was ich mir anziehe.
00:24:43: Irgendwas, wo drin ich mich hundertprozent wohlfühle, wo ich aber nicht aussehe wie eine graue Maus, aber was der Position angemessen ist.
00:24:52: Ein Pullover oder eine Strickjacke im dänstlichen Umfeld ist ein No-Go auch nach allen Corona Zeiten und nach allem Homeoffice Formel.
00:25:04: also es Heute immer noch eine gewisse formelle Kleidung angesagt und Kleider machen Leute.
00:25:10: Das stimmt auch heute noch.
00:25:12: Und dann würde ich die Herren erst mal sich, ja würde sie gesagt produzieren lassen erstmal alle erzählen lassen.
00:25:20: An einem gewissen Zeitpunkt würde ich sagen so meine Herren jetzt habe ich viel zu dem Thema heute hier gelernt und lassen Sie mich doch einmal zusammenfassen.
00:25:32: Und dann natürlich nicht nur zusammenfassen, sondern auch am besten gleich deine eigenen Input dazugeben.
00:25:39: Aber wenn du so einführst auf den Meinungen alle anderen aufsetzt ob das tatsächlich richtig ist, ist ja völlig egal.
00:25:49: Hast Du erstmal alle eingeholt?
00:25:54: Ja und ich würde auf jeden Fall pünktlich kommen.
00:25:58: Natürlich!
00:25:59: Ja, ja natürlich.
00:26:00: Aber um die richtige Platzwahl zu haben... In einem Raum gibt es immer irgendwelche Sitzordnungen in formeller Art.
00:26:11: Das muss man natürlich irgendwie so ein bisschen erfühlen aber man sollte sich immer an die Lenksseite setzen.
00:26:16: Irgendwie der ranggrößte Position gegenüber oder daneben.
00:26:22: Aber bitte nicht zu spät kommen dass nur noch ein Tisch sitzt am Ende.
00:26:27: Katzentisch!
00:26:29: Und ich würde auch sagen, bitte vorbereitet sein.
00:26:32: Wirklich vorbereitet sein ja nie in ein Gespräch gehen wo ich nicht weiß wo ich eigentlich hin will.
00:26:41: also auch das gilt ja nicht nur wenn man selbst neu ist und in ein solches Meeting kommt sondern auch wenn man einen Meeting selber führt.
00:26:52: Also man sollte als Frau nicht da reingehen ... eigentlich auch
00:26:57: nicht
00:26:58: als Mann.
00:26:59: Also, was ich jetzt erzähle sind alles eigentlich Sachen die für
00:27:03: Männer
00:27:03: und Frauen gelten?
00:27:04: Ja also wenn du eine Entscheidung herbeiführen möchtest oder wenn du einfach in der Führungsposition dann auch wirken
00:27:09: willst...
00:27:10: Ich glaube schon muss man sich sehr gut auch in Verhandlungen mit Lieferanten oder Kunden sehr, sehr gut vorbereiten.
00:27:15: Ja das ist so!
00:27:17: Und ich muss wissen wo ich hin will und mich habe ja, weiß ich nicht, war zehn Jahre CEO, ich hab so viele Vorstandsitzungen geleitet Aber ich war immer sehr, sehr gut vorbereitet.
00:27:28: Also ich kannte alle Unterlagen und die Vorstandssitzungen dienen ja dazu, alle einzubeziehen vielleicht auch nochmal einen oder anderen Aspekt zu berücksichtigen der dann auch meine vorgepasste geplante Entscheidung noch mal korrigieren konnte so aber eigentlich selbst zu wissen wo man hin will.
00:27:50: was ist mein Ziel in diesem Treffen?
00:27:52: okay
00:27:54: Also stark.
00:27:55: Du sagst, wenn man eine Sitzung hat oder einen Treffen, egal wie ... Immer vorbereitet, immer selber wissen wohin man will.
00:28:01: Aber noch ein Quäntchen Flexibilität behalten und ich sage mir das ist ja auch wichtig.
00:28:07: Man hat ja einen Team hinter sich.
00:28:08: Na mal geht in so eine Besprechung dann hat man einen Team in der Sicht.
00:28:11: die haben natürlich eine Erwartungshaltung dass die Führungskraft jetzt unsere Themen
00:28:14: hier durchbringt
00:28:17: Ja und dann braucht man aber ein bisschen Flexibilität mit einem gewissen Themen die man umsetzen möchte Und aber auch natürlich in einer Besprechungen.
00:28:27: Sag mal, so ist ja auch immer ein bisschen geben und nehmen an der einen oder anderen Stelle die Tür für das für den Anderen offen lässt.
00:28:33: Und dass es ja auch mit dem Gewinn rausgeht.
00:28:35: Das ist ja ohnehin.
00:28:36: also oft werde ich gefragt Ja wie kriegst du denn die Leute dazu?
00:28:43: Dass sie deine Vorschläge mitgehen.
00:28:46: Also bedenke immer, dass in einem einer Organisation bist du ja nicht alleine So, und überlege immer für wen kann dein Ziel ein Win-Win sein?
00:28:57: Und versuche die als Verbündete zu kriegen.
00:29:00: Das können Mitarbeiter sein das können Kollegen sein es kann aber auch der Vorgesetzte sein und je mehr man den mit für die eigene Idee begeistert umso mehr setzt er sich auch dafür allen.
00:29:12: oder dass so ein bisschen strategisches denken ja ist aber auch für Männer.
00:29:17: ich war krank
00:29:19: ich denke schon ich glaube nie.
00:29:20: also vielleicht so.
00:29:22: Das ist ja ein Powerplay und eine strategische, wie kann ich Entscheidungen strategisch vorbereiten?
00:29:28: Haben ja unsere Kollegen schon länger Intrus.
00:29:32: Die machen das seit Hunderten von Jahren.
00:29:34: Vieles davon kommt aus dem Militärischen habe ich mal gelernt Und die haben da einfach viel
00:29:39: mehr Routine
00:29:40: können sich gegenseitig vielmehr abschauen und Ich glaube für uns Frauen ist es dann manchmal auch was was wir erst Mal noch lernen müssen.
00:29:47: Ja vor allen Dingen müssen wir lernen um.
00:29:51: Also braunen Netzwerke schießen ja aus dem Boden wie sonst was, der Inflation.
00:29:57: Aber wir müssen lernen strategisch.
00:29:59: zu Netze und das nicht nur im Unternehmen auch außerhalb des Unternehmens.
00:30:06: Man muss überlegen wo will ich hin?
00:30:09: Wer kann mir dabei helfen?
00:30:11: und wie lerne ich den kennen?
00:30:14: kriege ich ihnen dafür, dass er sich für mich einsetzt.
00:30:17: Das können Männer wie Frauen sein.
00:30:20: deswegen Frauennetzwerke haben ihre Berechtigung aber gemischte Netzwerke genauso und das würde ich jeder Frau raten.
00:30:29: Und zu diesem ja Wie verhalte ich mich wenn ich gerade neu bin in einem Unternehmen?
00:30:36: also meine Kolleginnen und Ich habe viel Feedback zu unseren Erfolgsgeschichten bekommen Aber auch die Bitte bekommen, mal über unsere Rückschläge zu reden.
00:30:48: Oder ja wie habt ihr euch denn verhalten?
00:30:53: Und da haben wir jetzt zwei Folgen aufgenommen.
00:30:56: Eine heißt Erfolg ist kein gerade Weg mit Rückschlägen umgehen und eine ist Souveränität im Bordrücken.
00:31:05: Die kommen noch!
00:31:08: Bei dem Thema Rückschläge gibt es etwas, was du rückblickend anders machen würdest.
00:31:12: Das ist ja von hilfreich für andere Frauen...
00:31:18: Ich würde früher ins operative Geschäft gehen.
00:31:20: Ins operativ?
00:31:21: Ja!
00:31:21: Also ich habe fünfzehn Jahre die Stabsfunktion als M&A gemacht.
00:31:26: Es ist eine Stapsfunktion.
00:31:28: Man arbeitet sehr vorstandsnah, das gibt große Sichtbarkeit.
00:31:32: und wie überhaupt jeder Frau sagen würde Als allererstes mal Kompetenz aufbauen, also auch für kompetenz ist eine Macht und für eine Kompetenz im Laden bekannt werden.
00:31:48: Das war bei mir das Gesellschaftsrecht, das Handelsrecht, dass Aufsichtsratsrecht usw.
00:31:55: Und dann aber lernen interdisziplinär zu arbeiten, dass man nichtfach Idiot wäre.
00:32:05: Solche Leute, die interdisziplinär arbeiten können werden eigentlich von allen Unternehmen gesucht.
00:32:10: Heute ist jede größere Organisation in einer Matrixorganisation aufgebaut und da wird gerade diese Kompetenz geschätzt und dann muss man natürlich für seine eigene Sichtbarkeit sorgen.
00:32:23: so und ich hatte mit meiner Aufgabe und Position als Bereichsleiterin für Beteiligungen und Gesellschaftsrecht eine Kompetenz macht.
00:32:38: Ich habe sehr vorstandsnag gearbeitet, habe gedacht ich hab den tollsten Job im Konzern aber bei der Umstrukturierung haben viele Männer an meinen Aufgaben gezogen.
00:32:50: Der Kontroling wollte die Beteiltigungsbetreuung haben, die Strategie, die M&A Sachen usw.
00:32:58: Dann muss ich einen Plan B entwickeln und da ist eben das operativ, glaube ich selbst.
00:33:02: Jetzt ist genug jetzt möchte ich wirklich operativ gestalten Und man muss sich also von so einer Funktion lösen um dann wirklich etwas zu bewegen.
00:33:15: und dass hätte ich früher machen sollen.
00:33:16: okay ja stark.
00:33:18: und Also wenn ich das zusammenfassen darf was glaubst du?
00:33:24: Was wird anstrengender für uns als Gesellschaft?
00:33:27: die
00:33:27: Verstromung
00:33:28: oder des Thema Frauen in Führungspositionen.
00:33:31: Ach, das sind beides Marathons würde
00:33:34: ich sagen.
00:33:36: Also ja du hast mir ja in der Vorbereitung die Frage gestellt also wie stelle ich mir Deutschland ins Iran vor?
00:33:44: Ja und ich würde mir wünschen dass wir dann als Deutschland als Land der Techniker Exporteur von Grünem Know-How sind in die Welt und dass wir eine ökologische Transformation geschafft haben, die auch als Chance begreifen und das unsere Netze wie gesagt digital- und hochflexibel sind.
00:34:12: Das ist für den Energiebereich!
00:34:14: Für die Gesellschaft würde ich mir wünschen, dass in Vorständen Aufsichtsräten und Führungskräften eben es keine Quote mehr benötigt.
00:34:24: Sondern das Parität, die Normalität ist.
00:34:28: Und für unseren gesamten Spirit würde ich mich wünscht, dass wir weniger Bedenkenträgertum haben sondern einfach mal machen, Spirit!
00:34:39: Und dass wir ein Land werden was wirklich Lust auf Zukunft hat.
00:34:44: Super.
00:34:45: Liebe Maritiris, super!
00:34:47: Mega schöner Podcast.
00:34:48: also.
00:34:48: ich habe ganz viele Dinge mitgenommen und vor allem auch das Thema Machen.
00:34:52: Deutschland ist Land der Denke und Dichter.
00:34:55: wir haben eine großartige Zukunft vor uns und vielen Dank für deine Einblicke.
00:35:00: gibt mir ein Stück Hoffnung für das was wir vor der Brust haben dass wir das können.
00:35:04: und wenn wir es können und es noch wollen dann wird zwar... Danke schön für das
00:35:08: tolle Gespräch.
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